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10. Menschen inn Tansen

Die Landschaft in Nepal ist unerreicht, da sie so vielschichtig ist, das Land dehnt sich vom niedrigen flachen Süden, der in den indischen Dschungel wächst, über Täler und Höhen, bis hoch zu den gigantischen Bergen, die man von unserem Standort garnicht richtig einschätzen kann, man sieht am Horizont bei schönen Tagen eine Bergkette von 8Tausendern,

die irgendwie keinen Anfang und kein Ende hat, wunderschön von der Entfernung zu sehen und für manchen Kletterer gar eine Herausvorderung, aber für mich nur schön anzusehen, hochkraxeln will ich da nicht!


Ich war eh noch nie ein großer Wanderbursch umd die Kraxelei hier um Tansen in der brütenden Hitze ist mir eigentlich schon genug.
Die Leute hier kämen nie auf die Idee zu wandern oder zu kraxeln aber zu der Zeit wo ich da war, gab es für den Transport in abgeschiedenere Gegenden keine andere Möglichkeit als auf den staubigen, steinigen Hügelwegen zu laufen, voll gepackt mit Stoffen, Fleisch, Getreide, Gemüse oder gar Schnaps.
Hier gibt es keine Ebenen Straßen und mit der Zeit gewöhnt man sich an die ständige Schieflage.
Einige der schönsten Eindrücke die uns auf den Wegen landschaftlich erfreuten, habe ich mal zusammengefasst.

 Während um Tansen, seit die Menschen hier Raubbau mit der Natur machen und für ihr tägliches Feuerholz nicht mehr nur aufsammeln, sondern auch Bäume fällen, müssen die Hänge wieder aufgeforstet werden, dies geschieht meist mit schnell wachsenden Kiefern.
 

Auf dem Hügel über Tansen:

 
Hier gibt es viele Luftwurzler, was teilweise einen bizarren Anblick liefert:

 

 
Hier kann man gut die Terrassenförmigen Reisfelder sehen:
 
 
Früchte und Blumen am Rande:
 
 

 
Der Einzige Weg ins nächste Dorf:
 
 
Zivilisation am Wegrand, mach vier Stunden Marsch durch die Pampa:
 
 
Das Netzt einer Tunnelspinne am Wegrand, 
geschossen unter Einsatz meines Lebens!

 
Auf unseren täglichen Ausflügen haben wir viele verschiedene Orte gesehen, wie Tempelanlagen, Schulen oder kleine Dörfer, fern ab von jeglicher Zivilisation, teilweise ohne Strom mit einer Feuerstelle mitten im Haus und Schlafplätze für die ganze Familie Aussenrum.
Wir konnten Getreidemühlen, Bauernhöfe und die Lebensweise der Menschen hier kennen lernen, es versetzte uns ein wenig in ein anderes Jahundert und ich glaube, wenn ich vor fünfhundert Jahren hierher gekommen wäre, hätte das nicht Anders ausgesehen. keine Ahnung, weshalb es sich die Zivilisation auf dem Land so schwer tut, ob es an den Menschen liegt oder an der Religion, man bedenke, das hier überwiegend Hindus leben, die in ihr Kastenwesen voll verstrickt sind, man denkt sich aber auch, mit der Zivilisation verschwindet das Einfache, Schöne und Naive dieses Landes, seine Patina oder seinen Staub.
Ziegen am Wegrand, für die armen Leute ist Ziegenmilch ein Ersatz für Jakmilch:
 
 
Ein typischer Bauernhof auf dem Land, die Wände sind aus rotem Lehm, mit Stroh bedeckt.
 
 

 
So wird die Ernte getrocknet und gesichert:
 
 
Kinder auf dem Dorfplatz beim Spielen:
 
 
Terrassenförmige Anbauflächen für Reis.

 
Ein Haus am Wegrand auf der Straße nach Tansen:
 
 
Die Stadtglocken von Tansen, etwas oberhalb der Stadt am Wegrand:
 
 
Tansen von oben:
 
 
Wie kann man die Menschen hier am besten beschreiben?
Sie sind freundlich, zuvorkommend, glücklich, gläubig, abergläubisch und lachen gerne.
Als wir in Tansen waren wurde zum Beispiel das Fest "Holi" gefeiert, hier sollte man wohl eher vorher seine Kamera in Plaste einpacken und die letzten Klamotten anziehen, wir hatten leider am Vortag eine riesen Lauftour hinter uns, so das wir uns das entgehen ließen, hier werfen die Jugendlichen (Jungs) mit rotem Farbpigment und gefärbtem Wasser nach Passanten um den Gott Kroishna zu ehren, leider ist uns ja dieses Spektakel entgangen, aber von verlässlicher Seite her erfuhren wir, das Ausländer hier speziell ins Visier genommen werden, also sollte man sowas mal erleben, am besten die Kamera gut schützen und erst danach duschen!
Kleiner Junge, der etwas Geld durch tragen von Gütern verdient:
 
 

 
Ein Schulhof, angeblich handelt es sich hier um einen Benjamini-Baum:
 
 
Frauen beim Waschen am Dorfbrunnen:

 

 

 
Vater mit Kind:

 
Bauer beim pflügen seines Ackers:
 
 

 
Frau bei der Reisernte:
 
 
Mutter mit Tochter:
 
 
Geschwister:
 
 
Frauen auf dem Rückweg vom Ernten und auf der Flucht vor mir:
 
 
Unser Führer in der Umgebung:
 
 
Mutter mit Kind:

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