07. Zoso - ein Quälgeist

Die kunst der Telepathie oder der morgentlichen Futterbeschaffung

, der auch die hohe Kunst des Aufweckens: 
Ein Blick auf den Kalender sagt uns, es ist Samstag, der zweite Blick auf den Wecker: Wir haben gerade mal 04:45 mitteleuropäischer Zeit, Alles schläft, oder sagen wir mal fast Alles, denn Einer der Vierbeiner ist bereits auf dem Heimweg vom nächtlichen Schwof mit Katzenjammer beim Feuerwehrhaus, nun ist sie mächtig hungrig!



Der erste Weg geht natürlich schurstrakts zum Napf, Katz setzt sich daneben und wartet ab was denn so passieren wird,.....warten....warten....warten...nix!

Na man lässt doch eine Dame nicht länger als drei Minuten neben einem leeren Napf sitzen! das gehört sich aber ganz und garnicht! Da muss man doch mal wirklic das Personal wachrütteln, also: Einmal ins Bett springen und mit schwersten Schritten durchstampfen, am besten überall mal kurz treppeln, sich hinschmeisen und gleich wieder aufstehen.

Oha, der Zweibeiner bewegt sich und startet einen Sinkflug in richtung Badezimmer, das bedeutet sofort wieder neben den Napf stramm stehen! Oh ne, jetzt hat die sich nur umgedreht! Also müssen da mal härtere Maßnamen ergriffen werden!



Der zweibeiner liegt auf der Seite nach aussen, das ist sehr gut, mit einem lässigen Schritt (dabei lässt man die Krallen etwas auf dem Parket klackern) bewegt Katz sich in Richtung Bett, stellt sich direkt vor den Kontrahenten, Vorderpfoten auf die Bettkannte und gibt ein entschlossenes "Miauu!" von sich, aha, der Mensch bewegt sich, also, Startschuss zum Napf und daneben setzt!



Wieder nix, also Komando nochmals zurück: dieses Mal wird kontrolliert: Lebt der Futterspender überhaupt noch!? Also wird sich wieder vor das Bett plaziert und mit der Nase mal angefühlt ob sich da überhaupt noch was tut! Ok, die Nase ist jetzt ausgetrocknet wie in der Wüste! Das kann doch nicht gesund sein, also ein paarmal drüber lecken und sehen ob sich was bewegt....jipi! Es lebt, ein Auge offnet sich, also nix wie an den Napf und wieder daneben sitzen und warten...und warten...und....!


Aso, dann geht Katzt eben nochmals ins Schlafzimmer und setzt sich wieder mal vors Bett und dieses mal konzentrieren wir uns ganz dolle: " Steh auf....steh auf...Zoso hat Hunger...Zoso hat Hunger...! Die gedanken kreisen nur um Hunger und Aufstehen! Und was passiert! sie macht ein Auge auf! Hat das natürlich wieder geholfen! Wenn sie jetzt noch sehen würde, das ich hier sitze, dann wäre das ganz prima, aber die Zweibeiner müssen da ja immer alles zappenduster machen! Hoffentlich fällt die nicht wieder über den Staubsauger... Zoso sitzt schon am Napf!

Nix tut sich! also geht es wieder ins Schlafzimmer, dieses Mal muss Katz etwas finden was sie klauen kann um Rabatz zu machen...nix hier, aber sie wacht wieder auf, geht es jetzt zum Napf, au ja! Zoso sitzt schon bereit, aber nix passiert!

Da hilft nur noch die Methode mit dem Vorschlaghammer! Pfote auf Nase oder Mund und ein entschiedenes "Miauuuuuu...- jetzt reicht es!" Endlich steht der Zweibeiner auf, er ist so verschlafen und tolpatschig, das wir ihn zum Napf geleiten müssen...nein nicht ins Bad...hier Manchare! Oh nein, das kann doch nicht war sein, kümmert sich denn hier überhaupt Einer um mich? Jetzt geht die doch tatsächlich ins Bad!

E

ndlich hat Mylady ihr fFühstück (heute Morgen um 5:30 Uhr) das Erste, im Moment das Dritte vom Pierre, da die arme Katze ja noch nix bekommen hat heute und ich bin jetzt so müde, das ich gleich wieder ins Bett fallen werde!

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