05. Zoso - eine Freundschaft

Die Tage vergingen sehr schnell, mit unserem neuen Zuwachs, täglich wurde mindestens zwei Stunden gespielt und meine arme Yuca diente für die ersten Kletterversuche als Versuchskanickel (danach mussten wir sie abschneiden, die Ärmste bekahm arge Schlagseite).



Es war sommer und heiss, alle Gäste wollten nach draussen, Robby auch, Zoso's neueer Freund der Yorkshire Terrier, also hatte ich mich breit schlagen lassen Zoso unter Aufsicht raus in den Biergarten zu lassen, das sie sich aber einen Spass daraus machte mich in angst und schrecken zu versetzten wenn sie im sprint richtung strasse abgeflitzte, habe ich nur im nachhinein verstanden, sie flitzte vorne raus und wer klebte ihr wohl in den Hacken, ich die Angst hatte das sie auf die Strasse sprintet, wobei das ganze für sie ein super Spiel war! R

obby war ein kleiner Kläffer, der vorbeilaufende Hunde am Aussengatter jedes mal von der sicheren Innenseite an ankläffte, sein Glück war, das die jeweiligen Herrchen immer ihre Hunde im Zaun hielten. 


Da die Beiden nun mal befreundet waren und Robby der Ältere und Erfahrenere war, ist es logisch, das Zoso Robby kopierte, also wenn ein Hund in der Nähe war, dann sprintete nicht nur ein Yorkshire ans Gatter, nein er war begleitet von seinem Bodygard Zoso-Katz, die neben ihm am Zaun stand, den Schwanz in 90° Höhe streckte (fehlte nur noch das Wedeln) und den Eindringling angiftete. Sie hatte vor niemand Angst nichtmal vor dem riesigen Rottweiler, der ab und an mit seinem Frauchen kam.



Bei den Gästen war Zoso die absolute Queen, sie durfte alles und den Zustand das man sie inzwischen nicht kugeln kann, verdankt sie unserer strengen Aufsicht. In ihrem Alter probierte sie alles was man ihr anbot, da sie ja von klein auf nicht schleckig war (hatte ich schon erzählt, das sie Papier gefressen hatte), entpupte sie sich aber bald zum Gourmet!

Ihre lieblings-Leckerlies waren; Kokosnuss, Depreziner, Käse, Brot und Erdbeershake von dem man sie quasi regelrecht fern halten musste wenn ein Gast einen Erdbeershake bestellt hatte, am liebsten mochte sie den Schaum oben auf.

Abends spielte sie dann mit Robby "verwirr den Hund" indem sie von einem Stuhl herunter dem armen Hund die Tatzen auf den Kopf tippte: "abgeklatscht"... und schon war sie weg, der arme Robby wusste garnicht wie ihm geschah, dann rollten sie sich zusammen ein und Robby wachte über Zoso.

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as Reisen im Auto hatte Robby für Zoso auch schmackhafter gemacht, da sass er doch immer hinten auf der Ablage wie ein Wackeldackel und beobachte wärend der Fahrt die Umgebung, dieses Verhalten machte sich Zoso schnell zueigen und wenn jemand hinter uns im Auto gefahren ist, dann hat er da eine kleine scharze Katze liegen sehen, die die ganze Umgebung inspiziert (inzwischen sind wir natürlich schlauer und würden sowas nie mehr machen, aber damals waren wir in der Sache etwas unbedarft).

Eines Abends war es so weit, das wir losfahren wollten, um Zoso einzusammeln brauchten wir sie nur zu rufen und die Autotüre aufzumachen, ich musste noch schnell etwas Drinnen besorgen, dann abschliessen, Zoso da,... ja und wollte schon losfahren, als winkenderweise meine Bekannte ankommt...na was ist denn jetzt, springt ihr Auto nicht an? Doch dann hies es, wir hätten Robby!?

Was...hä!...!
 Ich schau in den Rückspiegel und wer sitzt da sehlenruhig neben Zoso und lässt sich die Ohren putzen: Robby! und macht keinerlei Anstalten zu gehen!

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er arme Robby musste diese Nacht alleine schlafen!

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