03. Zoso - der erste Tag Zuhause

Der erste Morgen:
 Natürlich hatte ich sehr wenig geschlafen, ich wurde erst so gegen drei-vier Uhr müde, weil ich Angst hatte, das unser neuer Familienzuwachs auch richtig versorgt sei, wärend dessen schlummerte Zoso friedlich in ihrer neuen Höhle. morgens um sechs Uhr wurden wir dann brutal geweckt, was war das? Ein tapsen, ein tätscheln und ... Angriff! Ich hatte nie gewusst, das man mit einer Nase Kätzchen fangen kann!

Kaum bin ich hochgeschreckt, da hing sie auch schon an Pierre's Zeh! Autsch! Auch aufgewacht! ... Also Frühstückszeit, auch gut, nach diesem Weckangriff konnte ich sowieso nicht mehr einschlafen.


Zoso`s erstes Frühstück bei uns, nachdem ich mich ein wenig erkundigt hatte, war klar, das hier am Tag vier Malzeiten serviert werden müssen und am Mittag wollte ich auch noch etwas Trockenvollwertfutter kaufen, da uns jeder geraten hatte so etwas zu füttern und ich aus Frankreich nur Whiskas Dosenfutter oder Felix Frischebeutel für Kidden auftreiben konnte.


Das Frühstück wurde gierig verschlungen wenn das so weiter geht, dann haben wir hier bald eine wandelnde Fellkugel, anscheinend hatten die Knirpse im Tierheim wohl nicht genug abbekommen. 

Der Vormittag verlief mit viel Spielen, Tollen, Kraulen und Kuscheln, ich hatte extra ein Spielzeug gekauft, das innen ein Motor hatte und bei jeder Berührung Töne von sich gab, das ganze war in Kunstpelz-giftgrün und hing an einem Gummiband! Zoso's Lieblingsspielzeug, das dann irgend wann den Geist aufgab und nur noch Töne von sich gab, wir mussten den armen grünen Knuffel leider frühzeitig (nach einem Jahr) vergraben!
 Meiner Mutter, die ja im gleichen Haus wohnt hatte ich nichts von unserem neuen Zuwachs berichtet, wir luden uns mittags zum Kaffee ein und setzten uns auf die Couch: Ich unten drunter und Zoso auf meinem Schoss! die Äusserung meiner Mutter: Mach die weg! Ich will keine Katze im Haus! Ha da ich ja sehr einfallsreich bin, erzählte ich meiner Mutter eine Storry, von Kätzchen die tot gemacht werden wenn sie keiner nimmt, wärend Zoso mit grossen Augen auf meinem Schoss sass und meine Mutter bezirzte!

Na die Geschichten waren nicht ganz verkehrt, da war schon einiges wares dran, auf jeden Fall hies es dann sie dürfe bleiben, aber nur bei uns Oben nicht Unten! Hat denn da meine Mutter überhaupt was zu sagen! Ich würde mal sagen : nein! Selbst wenn sie nein gesagt hätte, hätte mich das keine Bohne interessiert, es hätte zwar Stunk gegeben ... na und! Zoso gehört jetzt hier her und bleibt! M

ittags gings dann wieder los mit der Fahrerei, dieses mal blieb sie wieder nicht in ihrem Korb, sondern stiefelte über die Lehne wieder auf meinen Schoss und schlummerte, bis wir am Ziel waren, wir hatten vor, sie immer bei uns zu haben und dadurch, das die Kneipe so idyllisch lag, war es naheliegend, das wir sie immer mitnehmen würden.