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Wildes Zuhause 08/Februar 2011

Mittwoch, 02. Februar 2011

Unsere arme Lenny ist immer noch in der Klinik, sie muss auch noch eineinhalb Wochen durchhalten, was nicht nur für Sie schwer ist, ich wollte sie eigentlich besuchen, hab mir das aber ausreden lassen, denn ich bin mir sicher, das ich nicht mehr ohne Sie zurück fahren möchte, ausserdem werde ich Lenny dadurch ganz und gar durcheinander bringen, da ist das so schon besser.

Hier ist immer noch die Ruhe wie auf einem Friedhof, nur abends trampeln "Dick und Doof" wie eine Horde Bullen durch die Zimmer und jagen sich gegenseitig. Zoso möchte eigentlich gerne mitspielen, denn in Ihrem alter ist sie noch total verspielt, aber wenn ihr die Jungs zu nahe kommen, dann wird mal kräftig gefaucht, ausserdem hat sie in Roy ihren Seelenverwandten gefunden, die beiden liegen mittags in meinem Zimmer auf gewisser Distanz versteht sich und jeder träumt lauf vor sich hin, Siggi schaut sie oftmals mit verträumten Augen an, Sie steht auf Dicke Langhaarige, das ist klar, aber wenn er ihr zu nahe kommt wird gefaucht.
Die Ninjas liegen jetzt fast nur noch im Kratzbaum oder auf dem Schrank, immer in höhen müssen sie sich begeben und wenn Siggi mit seinem Gewicht auf den Leuchttisch springt, dann gibt es ein fürchterliches Getrampel.
Beide haben sich voll und ganz zu Kampfschmusern entwickelt, wenn das auch nicht so aussehen mag, wenn Besuch kommt, Roy ist mehr der Schoss Besetzer und Spieler, während Siggi regelrecht seine Streicheleinheiten fordert, vor allem abends bevor es ins Bett geht, dann muss nochmals in meinem Arm gekuschelt werden und ich sage Euch, der Typ verteilt Kinnstupser mit dem Kopf, das es einem die Sprache verschlägt. er brummt wie ein Dynamo und wenn er draussen im morgendlichen Schnee tollt, dann könnte man ihn echt mit einem Eisbären verwechseln. es wird bald warm und die beiden verlieren Haare, was sich auf meinen schwarzen Wollpullis wunderbar macht, gut das beide es genießen, wenn sie gekämmt werden.
Gegessen wird jetzt auch oftmals zusammen, wenn abends das Nassfutter serviert wird, dann sitzt zuerst mal Zoso am Futterplatz der Beiden und schlägt sich den Bauch voll, während die Jungs aus einem Napf futtern, sich aber später an Zoso's Napf den Bauch vollschlagen.
Inzwischen gehen hier alle aufs Katzenklo und ich fiebere dem Moment entgegen, wo Roy endlich durch die Katzenklappe huscht, er ist ja wirklich nicht der hellste, aber wenn er vor einem sitzt und man ihm was erklärt und er dann den Kopf schräg hält, ... eindeutig der Süsseste!

Samstag, 05. Februar 2011

Lenny ist seit zwei Wochen in der Tierklinik und sie muss leider noch eine Woche bleiben, inzwischen hat sie zwar Stuhlgang, aber leider war der Schwanz betroffen und musste amputiert werden, damit die ganzen Bakterien absterben muss zwei mal am Tag gespült werden, aber dem Anschein nach geht es ihr gut und sie darf hoffentlich ende nächster Woche oder Montag in acht Tagen nach hause.
Hier ist immer noch alles ruhig, ausser es ist abends Essenszeit, wenn ich da etwas zu spät serviere, dann bekomme Ich prompt die Rechnung ab mit jagen durch die Wohnung, fauchen, brummen und demonstratives sitzen vor der Küchentüre.
Siggi ist jetzt morgens immer unterwegs und kommt nie pünktlich zum Frühstück, meist ist er erst um acht Uhr da und lässt sich von Roy richtig durchputzen, denn Siggi ist in der Art wirklich nicht der ordentlichste, was aber Roy wieder wett macht. wenn die Beiden abends durchdrehen und wie eine Horde Elefanten durch die Wohnung zischen, dann geht das manches mal so weit, das wir die nerven verlieren und Roy in das Treppenhaus schicken, zum abreagieren, soll er doch draussen spielen, im garten ist so viel platz, aber meist schon nach fünf Minuten steht er vor der Tür und wartet, das sie jemand aufmacht, in der Zwischenzeit gehen zoso und Siggi demonstrativ durch die Katzenklappe um ihm das begreiflich zu machen, aber umsonst!
Inzwischen sieht das hier so aus, das sogar Zoso aus dem garten hoch kommt um sich in das Katzenklo zu setzen, irgendwann ist echt Schluss damit, dann hab ich die Nase voll vom Kötel schaufeln!
Roy's Lieblingsplatz ist auf der Toilette, immer wenn jemand aufs Klo geht, kann er davon ausgehen, das er von Roy verfolgt wird, er unterhält einen dann meist mit klugen Sprüchen, an manchen tagen gibt es ein regelrechtes Sit In auf der Toilette, da belagern sie einen alle drei und quatschen dummes Zeug, auch wenn ich das Katzenklo sauber machen, dann muss jeder nochmals seinen Schiss ablassen.
Der Kratzbaum erfreut sich reger Beliebtheit und ich war auch heute nicht faul und wir haben extra für Christina die Patentante ein kleines Video gemacht.

An sonnten gibt es hier eigentlich nichts neues zu berichten, ausser das die Zwei ihren Kratzbaum lieben,
 

Für Zoso, die ja sowas nie kennen gelernt hat ist er noch fremd.
 

Donnerstag, 10. Februar 2011

Der heimische Kratzbaum-Kobold
Willkommen im Reich der Tiere meine Lieben 

Und gerade jetzt, kurz vor dem Valentinstag (welches Tier würde ein saftiges Steak zum Valentinstag nicht schätzen. Schenke mit Herz!) Möchte ich Euch auf eine ganz seltene und geschützte Tierart aufmerksam machen. Diese Tier ist so selten, das man sich schon sehr lange auf die Lauer legen muss um sie noch in freier Wildbahn in ihrer natürlichen Umgebung zu finden.

Sie sind sehr scheu (vor allem wenn man nichts zum bestechen dabei hat), aber wir kennen uns aus und wir wissen noch einen Platz in dem Sie hausen, nämlich den "Rascador" (Bäumen), welche durch ihre Struktur, die ideale Lebensform für unseren kleinen pelzigen Freunde sind.

Die langen Krallen, machen es unserem kleinen wendigen Athleten möglich in alle Höhen zu klettern, mit Hilfe seines Ringelschwanzes kann der Kobold sich von Ast zu Ast schwingen, er hat eine gar unglaubliche Anpassung der Fellfarben an die Umgebung, das man ihn überhaupt sichtet ist ein wunder, ich hatte das phänomenale Glück drei dieser nahezu ausgestorbenen Wesen zu fotografieren!

Hier eines der Kobolde beim Verdauungsschlaf, erkennbar an dem ausgeprägten Ringelschwanz:

Bbsssst, leise, wenn wir sie aufwecken dann flüchten sie vielleicht oder wollen das man ihnen den Bauch krault!
Etwas näher:
 
Jetzt zeigt Er Krallen, er ist aufgewacht, ein Männchen nach dem verschlagenen Blick zu urteilen:
Jetzt wird es gefährlich es zeigt die messerscarfen Krallen, ich befinde mich schon in Lebensgefahr:
 

Nein, es macht einen Rückzug!
 
Oha, was sagt uns diese Haltung?
 

Oha, es fletscht seine nadelspitzen Zähne, ein Biss und ich bin Tod!
 

Aha, jetzt kann man sehr gut sehen, wie der Kobold seine Farbe wechselt sobald er vom Baum gestiegen ist (und das Geschlecht, Hopala!):
Na immerhin habe ich es geschafft eines der Kobolde mit Leckerlies von meinen guten Absichten zu überzeugen:
 
Das neueste aus der Welt der Tiere für Euch!
Nachdem ihr so gar keine Ruhe gebt, habe ich versucht den einen der Kobolde mit indianischem Singsang zu besänftigen, er wurde auch ganz ruhig und lies sich berühren:
 

Am Anfang noch etwas skeptisch, aber später dann immer zutraulicher:
 

Später legt Er den Kopf in den Nacken und fängt an zu gurren, ja, Er gleitet in meinen Singsang hinein,
 

In früheren Jahren benutzte man den Singsang der Kobolde um Elfen zu fangen, heutzutage gibt es nur noch seltene Plattenaufnahmen der Elfengesänge und des Katzenjammers, für den, der es mag klingt es lieblich wie Honig.
Andere hingegen wiegt es in den Schlaf:
 
Das normale "Gackern", die Antwort auf die Lieblichen Gesänge,
 

wird durch einen Zungenroller erzeugt, wie beim Jodler:
 

Aha, das Koboldchen reagiert:
 

Es klettert nach Unten:
 

Wo Mister Obercool schon wartet:
 

Jetzt wird es brenzlig, ich entferne mich lieber wieder!
 
 
Samstag, 19. Februar 2011

Endlich melde ich mich wieder, hier ist Einiges vorgefallen, an erster Stelle steht, das wir Lenny am Montag aus der Klinik abgeholt haben, am ersten Tag wurde noch versucht sie von den Anderen zu trennen und ein extra Klo hergerichtet gefüllt mit Toilettenpapier im meinem Zimmer, welches dann später Roy ganz toll fand.
Man konnte Sie schon hören, als Sie fertig gemacht wurde anscheinend hatte sie die ganzen drei Wochen einen Trichter um und als sie uns sah, lies Sie ein lautes Wehklagen verlauten. ich habe den Anschein, das sie wie zuhause ihre Opern geträllert hat, was nicht so angenehm sein kann wenn man sie den ganzen Tag um die Ohren hat.
Schwanz und hintern sind kahl und am restlichen Schwanzstück, das gerade noch vier bis fünf Zentimeter länge hat, ist das rohe Fleisch zu sehen, ich bekomme Braunol Lösung und habe mir inzwischen auch Mullpads und Einweghandschuhe der besseren klasse gekauft, so kann ich das Schwänzchen zwei mal am tag gut und einfach mit der Lösung spülen. was tut man nicht alles für einen kleinen Luchs!
Lenny schläft zwar viel und ist glaube ich heilfroh wieder zuhause zu sein, aber die Einzelhaft mussten wir schon nach der ersten nacht aufgeben, sie hätte es sonst fertig gebracht einen Tunnel unter der Tür durch zubuddeln, von ihren nächtlichen Gesängen ganz zu schweigen, jetzt haben hier alle Hausarrest, die Katzenklappe im Keller ist so eingestellt, das man rein kommt, aber nicht mehr raus, also besuch dürfte jetzt keiner kommen, morgens und Abend dürfen Zoso und Siggi raus, die sind aber meist schon bald wieder von ihrem Ausflug zurück, das Wetter ist eben Gott sei dank noch nicht dafür geschaffen stundenlang am Teich zu liegen.
Im Gegensatz zu früher, sucht Lenny im Moment mehr uns Zweibeiner als Bezugsperson so möchte sie nicht alleine sein und schläft nachts meist auf meinem Kopfkissen, was eigentlich nur zoso ab und an macht.
Siggi und Roy haben sich inzwischen so richtig eingelebt und Siggi gibt es immer noch nicht auf seinem Bruder die Katzenklappe zu erklären, na ja, der hellste ist Roy ja nicht, aber mit Abstand der umwerfendste, wenn er so vor einem sitzt und den Kopf langsam zur Seite dreht, bis er einen quasi auf den Kopf stellt.
Roy ist inzwischen eine richtige Schosskatze, er lässt sich hochheben und sogar rumtragen, während Siggi das Rumtragen nicht so mag und gleich wieder vom Zug abspringt.
Und natürlich ist es ganz toll, wenn der Bruder unten im garten ist, eine Show abzieht und man alles vom Balkon aus verfolgen kann!
 

Das helle Stimmchen ist unser "Bär" Siggi unten im Garten, ich bin ja echt gespannt ob der Knabe nochmals in den Stimmbruch kommt!

Siggi am Teich
 

Roy am Fenster
 

Ausserdem haben wir noch ein kleines Filmchen von den Kratzbaumkobolden:

 

Die zugehörigen Bilder befinden sich in der Gallery: Miaus 2011

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Miau im Bild

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